Bagan

Das Highlight unserer Myanmarreise war auf jeden Fall Bagan, wir hatten uns riesig auf diesen Stopp gefreut. Wir verbrachten drei Tage im Örtchen Nyaung U und erkundeten von dort aus mit einem E-Bike (also einem Elektroroller, keinem Velo :-)) die wunderbare Tempellandschaft.

Nachdem wir eine 10-stündige Busfahrt mit dem Nachtbus von Yangon nach Bagan hinter uns gebracht hatten, und uns eine Pferdekutsche vom Busbahnhof zum Hotel chauffierte, konnten wir zum Glück schon morgens um 7 Uhr in unser Zimmer einchecken. Da dieses etwas abseits lag, mieteten wir für alle drei Tage ein E-Bike und konnten dadurch sehr flexibel und unabhängig in Bagan herumfahren. Das Rollerfahren erwies sich als nicht allzu schwierig, nach einer kurzen Aufwärmrunde hatte Patrick bereits den Dreh raus, so dass wir direkt losdüsen und die ersten Pagoden besichtigen konnten.
Um der brütenden Mittagshitze zu entgehen, machten wir jeden Tag eine kleine Siesta im Hotel und erkundeten die Tempel erst wieder am späteren Nachmittag und am Abend. Da wir mit den Sonnenuntergängen leider ein bisschen Pech hatten und sich jedes Mal netterweise eine riesige Gewitterwolke vor die Sonne schob, kurz bevor diese unterging, wollten wir unser Glück mit den Sonnenaufgängen versuchen. Aber auch da spielte Petrus leider nicht ganz mit, an zwei von drei Tagen regnete es, so dass wir zwar jedes Mal um 04:30 Uhr aufstanden, aber nach kurzem Blick aus dem Fenster nochmals für ein paar Stunden liegen bleiben konnten. Die berühmten Heissluftballone waren auf Grund des schlechten Wetters deswegen auch nicht anzutreffen. Wir verbrachten trotzdem viele schöne Stunden mit dem Erkunden dieser einmaligen Landschaft, kletterten fleissig auf Pagoden, genossen die Aussicht und erfreuten uns an diesem wunderbaren Ort.

Die Reise nach Bagan hat sich aus unserer Sicht definitiv gelohnt, nur schon, weil es faszinierend ist zu sehen, was in der Vergangenheit hier alles aufgebaut worden ist. Es ist sicher empfehlenswert, jeweils direkt am Morgen früh mit den Erkundungen zu starten und über Mittag eine Pause einzulegen, weil die Sonne dann gnadenlos herunterbrennt und man wenig Schattenplätze findet. Am Abend sind die Temperaturen wieder angenehmer. Die kleineren Pagoden haben uns zum Teil fast besser gefallen als die grösseren, es lohnt sich deswegen auf jeden Fall, auch diese anzuschauen. Die Eintrittsgebühr von 25000 Kyat pro Person (ca. 18 Franken), die man gleich nach der Ankunft in Bagan an der Hauptstrasse bezahlen muss, reuten uns deswegen überhaupt nicht, im Gegenteil, wir können die Reise hierher sehr empfehlen! 🙂

 

Myanmar Part 2 – Bagan
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