Stand der Informationen: März 2019

Visum:

Für die Einreise nach Kolumbien war kein Visum erforderlich. Schweizer Staatsbürger können mit einem Touristenvisum bis zu 180 Tage im Land bleiben. Benötigt wird ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass. Wir reisten mit dem Flugzeug aus Brasilien nach Kolumbien. Beim Check-In in Salvador (Brasilien) wurden wir relativ ausführlich befragt und mussten unseren Impfausweis insgesamt zwei Mal zeigen. Wir mussten jedoch keinen Weiterflug oder andere Ausreisedokumente vorweisen. Die Einreise am Flughafen in Bogotá hat dann reibungslos geklappt und wir mussten überhaupt nichts vorweisen.

Unterkünfte:

Bogotá

Medellín

Cartagena

  • Hotel Peira House – Cartagena (Aufenthaltsdauer: 3 Nächte)
    • Unsere Bewertung: 4.5 out of 5 stars (4.5 / 5)

Taganga

Santa Marta

  • La Guaca Hostel – Santa Marta (Aufenthaltsdauer: 2 Nächte)
    • Unsere Bewertung: 4.5 out of 5 stars (4.5 / 5)

Fortbewegung:

Kurzstrecken:

Für die Kurzstrecken in den Städten haben wir Uber, Taxis oder die öffentlichen Verkehrsmittel verwendet. Bei Uber gilt es zu beachten, dass dieser Dienst in Kolumbien aktuell theoretisch verboten ist, weil sich die Taxilobby gegen die günstigeren Preise der Uberfahrer wehrt. Trotzdem wird Uber angeboten und kann benutzt werden. Die Anzahl Fahrer hält sich aber in Grenzen und man muss zum Teil mit längeren Wartezeiten rechnen.

Medellín:

Gewisse Abschnitte der Metro wurden erst kürzlich modernisiert. Die Metro ist der ganze Stolz der Bewohnerinnen und Bewohner von Medellín, denn sie verkehrt sehr häufig und funktioniert wirklich einwandfrei. Für eine einfache Fahrt bezahlten wir 2’550 Pesos (ca. 0.80 CHF) pro Person. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange die Fahrt dauert. Am einfachsten ist es, eine Karte zu kaufen, die man an jeder Station mit einem beliebigen Geldbetrag aufladen kann. Die gleiche Karte kann für mehrere Personen benutzt werden.

In Medellín verkehren als öffentliche Transportmittel auch Seilbahnen. Diese starten direkt bei den Metrostationen und enden jeweils auf einem der vielen Hügel der Stadt. Für die meisten Seilbahnen kann die gleiche Karte wie für die Metro verwendet werden, ohne dass man nochmals neu bezahlen muss. Eine Ausnahme ist die Seilbahn bis zum Parque Arvi. Für diese Strecke muss ein separates und verhältnismässig eher „teures“ Ticket gekauft werden. Eine einfache Fahrt kostet 6’000 Pesos (ca. 2 CHF).

Guatapé:

Um von Medellín nach Guatapé zu kommen, fährt man in Medellín am besten mit der Metro bis zur Station Caribe. Gleich neben der Metrostation befindet sich der Busbahnhof „Terminal Del Norte“. Von dort fahren täglich mehrere Busse nach Guatapé. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und kostet 15’000 COP (ca. 5 CHF).

Langstrecken:

Da wir zeitlich gesehen etwas im Eilzugstempo durch Kolumbien gereist sind, haben wir die meisten Langstrecken per Flugzeug zurückgelegt. Von anderen Reisenden haben wir allerdings erfahren, dass die Langstreckenbusse sehr gut und komfortabel sein sollen. Wir fanden jeweils günstige Flüge bei der Airline Avianca.

Von Cartagena nach Santa Marta bzw. Taganga haben wir den Bus von der Firma MarSol verwendet. Die Organisation war nicht die beste, aber schlussendlich brachte uns der Bus sicher ans Ziel. Die Fahrt konnten wir via Whatsapp buchen, was wir praktisch fanden.

Beiträge:

An der Karibikküste Kolumbiens

Die beiden grössten und wohl auch bekanntesten Städte Kolumbiens, Botogà und Medellín, hatten wir bereits besucht. Nun führte uns die ...
Weiterlesen …

Medellín – auf den Spuren von ihm, dessen Name nicht genannt wird

Keine Angst, dies ist kein Blogbeitrag über Harry Potter. Aber es gibt neben Harry Potters grösstem Widersacher Lord Voldemort auch ...
Weiterlesen …

Von der Badehose zum Winterpullover

Über sechs Wochen hatten wir bei zumeist sommerlich heissen Temperaturen in Brasilien verbracht. Das hatte vor allem die Kleiderauswahl erleichtert, ...
Weiterlesen …