Stand der Informationen: November 2017

Visum:

E-Visum

Das Touristenvisum (T-Klasse) für Kambodscha kann auf der offiziellen Webseite der Regierung online beantragt werden. Benötigt werden eine Kreditkarte sowie ein aktuelles digitales Passfoto. Die Bearbeitungszeit beträgt 1-3 Arbeitstage. Das E-Visum kostet 37 US Dollar (30 US Dollar fürs Visum und 7 US Dollar Bearbeitungsgebühr) und ist für 30 Tage gültig.

Visa on Arrival

Hierzu können wir nur unsere eigene Erfahrung schildern, gut möglich, dass es an einem anderen Grenzübergang anders zu und her geht. Wir reisten von Vietnam nach Kambodscha ein. Für das Visa on Arrival brauchten wir zwei Passfotos. Zudem mussten wir einen internationalen Impfausweis vorzeigen. Wenn man den Impfausweis oder die Passfotos nicht dabei hat, ist das nicht so schlimm, aber es kostet eine zusätzliche Gebühr. Das Visa on Arrival kostet wie das E-Visum 37 US Dollar und ist für 30 Tage gültig. Wenn möglich sollte man bereits vorgängig den genauen Betrag in US Dollar mitnehmen. Man kann zwar auch in Vietnamesischen Dong oder Thai Baht bezahlen, jedoch ist der Umrechnungskurs massiv schlechter und demnach nicht zu empfehlen. Wir sind über die Grenze Xa Xia (Ha Tien) / Prek Chak von Vietnam nach Kambodscha eingereist. Das Busunternehmen, welches uns weiter bis nach Phnom Penh brachte, hatte alles organisiert. Wir mussten in ihrem Büro vor der Grenze unsere Pässe, die zwei Passfotos, den Impfausweis sowie die US Dollar abgeben und dann lange warten. Mit dem Bus wurden wir schliesslich bis zur Grenze gefahren, wo wir aussteigen und zu Fuss über die Grenze laufen mussten. Auf dem Weg in das kambodschanische Kontrollbüro wurde uns bereits wieder der Pass ausgehändigt, der Impfausweis allerdings noch nicht. Wir bekamen ihn erst im Kontrollbüro wieder zurück, wo zusätzlich unsere Finger gescannt, sowie ein weiteres digitales Foto gemacht wurden. Nach einer letzten Passkontrolle durch die Grenzbeamten war die Einreise endlich geschafft.

Unterkünfte:

  • SiZen Retreat & Spa – Siem Reap (Aufenthaltsdauer: 4 Nächte)
    • Unsere Bewertung: 4.5 out of 5 stars (4.5 / 5)

Fortbewegung:

Langstrecken:

Zwischen den grösseren Ortschaften verkehren Busse, die wie in allen asiatischen Ländern bequem über die Unterkünfte oder Reisebüros kurzfristig gebucht werden können. Der Preis variiert je nach Strecke und Ausstattung des Busses. Neben den Bussen verbinden natürlich auch Flüge die Grossstädte, sie sind aber teurer. Als Busunternehmen können wir Giant Ibis empfehlen. Der Bus von Phnom Penh nach Siem Reap war pünktlich, sauber und gut ausgestattet (mit Steckdose und funktionierendem Wifi!).

Kurzstrecken:

In den Ortschaften sind natürlich die Tuk Tuks am meisten verbreitet und ein bequemes, nicht allzu teures Fortbewegungsmittel. Die Preise variieren wie immer nach Strecke und Fahrer, verhandeln lohnt sich auf jeden Fall! 🙂 In Phnom Penh zahlt man für eine Fahrt im Stadtzentrum zwischen zwei und drei US Dollar. In Siem Reap nutzten wir das Tuk Tuk für die Erkundung der Tempel von Angkor. Es gibt dort zwei gängige Routen. Für die grosse Runde zahlten wir 18 US Dollar, für die kleine 15. Man kann sich so viel Zeit lassen wie man will, der Preis verändert sich nicht. Die Aktiveren können die Tempel auch per Fahrrad erkunden, Preise variieren je nach Anbieter. Es stehen City Bikes (ca. 3 US Dollar pro Tag) und Mountainbikes (ca. 6 US Dollar) zur Verfügung.

Währung:

Obwohl die Landeswährung von Kambodscha der Rial ist, wird praktisch alles in US Dollar bezahlt. Da keine Münzen im Umlauf sind, werden Cent-Beträge in Rial angegeben oder ausbezahlt. Kostet eine Flasche Wasser also beispielsweise 75 Cent, bezahlt man entweder in Dollar und erhält 25 Cent als Rial zurück, oder man bezahlt den ganzen Betrag in Rial.
Die gängigsten Bankomaten spuken US Dollar aus, einige auch Rial. Der Umrechnungskurs scheint seit Jahren der gleiche zu sein: 1 US Dollar entspricht 4000 Rial.

Beiträge:

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