Nach unserem heissen Kick-off in Muskat ging es für 10 Tage auf die Golfinseln von Thailand. Wir flogen mit der Oman Air von Muskat nach Bangkok und anschliessend mit der Bangkok Air von Bangkok nach Koh Samui.

Koh Samui

Die ersten Tage verbrachten wir auf der wohl berühmtesten der drei Inseln, auf Koh Samui. Am ruhigen Strand von Mae Nam, welcher sich im Norden der Insel befindet, logierten wir in einem kleinen Bungalow. Die Tage waren hauptsächlich ausgefüllt mit Erholung am Strand. Um trotzdem auch ein bisschen was von der Insel zu sehen, machten wir einmal einen Ausflug nach Chaweng und einmal zum Big Buddha. Chaweng liegt im Osten der Insel und hat den wohl bekanntesten Strand von Koh Samui. Entsprechend gross war dort der Auflauf der Touristen und auch das Angebot an Hotels, Bars, Essensständen und Restaurants. Zum Baden lud der Strand definitiv ein, uns gefiel der ruhigere Teil der Insel aber deutlich besser.
Der zweite Ausflug zum Big Buddha war etwas spannender. Die ganze Tempelanlage ist zwar sehr überschaubar und schnell abgelaufen, aber die Grösse des Buddhas trotzdem imposant.

Mae Nam Beach
Big Buddha

Koh Tao

Nach Koh Tao gingen wir vor allem, weil man dort sehr gut und günstig tauchen kann. Auf der Insel wimmelt es nur so von Tauchbuden, die Preise für Tauchgänge bleiben deswegen relativ tief. So buchten wir bei einem Unternehmen zwei Funtauchgänge und absolvierten noch einen kurzen Auffrischungskurs im Pool, weil wir seit mehr als einem Jahr nicht mehr getaucht hatten. Unsere ersten beiden Tauchgänge im Salzwasser werden uns sicher gut in Erinnerung bleiben. Zwar kamen sie nicht ganz an das Schnorcheln im Oman heran – wie auch, denn ein Walhai blieb uns dieses Mal verwehrt 😉 – aber wir sahen viele bunte Fische und einige hübsche Korallen. Und nicht nur wir hatten Freude an den Fischen, die Fische auch an uns! Da Andrea das Geschaukle des Bootes leider nur mässig gut vertrug, durften sich die Fische über ein schönes Festmahl freuen 😀

Tauchen in Koh Tao
Sunset am Sairee Beach

Koh Phangan

Im Gegensatz zu Koh Tao war es auf Koh Phangan sehr, sehr ruhig und wir genossen ein paar schöne, erholsame Tage am Strand. Die Insel ist vor allem wegen ihrer Vollmondparty bekannt. Ein Mal im Monat strömen gegen 30’000 Leute auf die Insel, um die Nacht durchzufeiern. Ansonsten ist allerdings mässig viel los, was wir nach dem Trubel in Koh Tao sehr geschätzt haben. Einen Tag lang mieteten wir einen Roller und konnten dadurch noch ein paar andere Teile der Insel erkunden. Als erprobte Berggänger in den Schweizer Alpen wollten wir uns vor allem den höchsten „Berg“ von Koh Phangan, den 635m hohen Khao Ra, nicht entgehen lassen. Gut ausgerüstet mit viel Wasser und unseren Trekkingschuhen, marschierten wir frohen Mutes los. Im Gegensatz zu unseren Schweizer Wanderwegen war dieser Weg aber relativ schlecht, wenn nicht sogar sehr sehr schlecht ausgeschildert. Als Hilfen fand man nur ab und zu mal einen blauen Punkt, ansonsten führte der Trampelpfad einfach querfeldein durch den Dschungel, immer schön steil den Berg hinauf. So kämpften wir uns schweissgebadet bis auf den Gipfel hoch und wurden mit einer mässig tollen Aussicht belohnt. Wir sahen zwar bis nach Koh Tao und zu verschiedenen Stränden von Koh Phangan, aber das eher schlechte Wetter verhinderte DAS grandiose Foto mit blauem Himmel und Sonnenschein. Dafür hatten wir unsere sportliche Aktivität an diesem Tag sicher voll erfüllt und uns das Curry zum Znacht verdient 🙂 Leider sahen wir während des ganzen Ausflugs keine Tiere, abgesehen von Ameisen, angriffslustigen Moskitos und Schmetterlingen. Nur Andrea legte sich noch kurz mit einer kleinen Eidechse an. Sie wollte sich seitlich auf einem Baumstück abstützen, um über ein Hindernis zu klettern, aber dieser Platz war bereits durch die Eidechse besetzt, die es wenig amüsant fand, dass Andrea ihre Hand direkt auf ihrem Kopf platzierte. So zögerte sie nicht lange und markierte mit einem Biss in Andreas kleinen Finger ihr Revier. Keine Angst, Echse und Andrea sind wohlauf 🙂

Salad Beach
Khao Ra

Curry, Curry und nochmals Curry

Die 10 Tage auf den drei Golfinseln waren sehr erholsam und vor allem sehr abwechslungsreich. Wir sind froh, dass wir schlussendlich alle drei Inseln erleben durften, denn sie präsentierten sich uns ganz verschieden. Während es auf Koh Samui viele Pauschalurlauber hatte, trafen wir in Koh Tao ein eher jüngeres Publikum an, das tauchen und feiern gehen wollte. Koh Phangan erlebten wir wahnsinnig ruhig, mit wenigen Touristen, sondern eher vielen Aussteigern, die das Inselleben genossen. Auf allen Inseln lohnenswert ist jedoch sicher das thailändische Essen. Wir haben uns JEDEN einzelnen Tag den Bauch mit Curry vollgeschlagen 🙂 Unser Verlangen nach Curry ging so weit, dass vor allem Patrick mittlerweile bestimmt schon eine komplette Hühnerfarm und ein ganzes Reisfeld aufgegessen hat. Wir können die thailändische Küche definitiv jedem empfehlen, und das soll was heissen, denn wer uns besser kennt, weiss, wie sehr wir sonst Pasta und Pizza lieben 😉

So gehts weiter:

Mit der Lomprayah Fähre geht es morgen nun weiter aufs Festland nach Surat Thani und von dort mit der Air Asia via Bangkok nach Yangon (Myanmar). Wir freuen uns enorm auf Myanmar, sind aber auch leicht angespannt, weil wir nicht genau wissen, was uns erwarten wird. Die ersten 2 Tage werden wir in Yangon verweilen, anschliessend geht es dann mit dem Nachtbus nach Bagan, wo ein weiteres grosses Highlight unseres Weltreislis auf uns wartet…

Curry, Curry, Curry – unser Inselleben in Thailand
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2 thoughts on “Curry, Curry, Curry – unser Inselleben in Thailand

  • 01/10/2017 at 13:01
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    Hallo Ihr beiden Weltenbummler
    Sieht ja alles toll aus, da wird man ja direkt neidisch. Sehr gut geschrieben und beschrieben, da merkt man die gute Bildung.

    Weiter so und man freut sich schon auf die neuen Abenteuer Berichte.

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    • 05/10/2017 at 15:26
      Permalink

      Vielen Dank 🙂 Das gute Schreiben kommt von jahrelanger redaktioneller Erfahrung 😛 Wir geben unser Bestes, damit ihr viel Spannendes zu lesen habt. Die nächsten Berichte kommen schon bald…

      Reply

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